Stücke

UmBruch – Performance | Theater für Menschen ab 11 Jahren

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Hier geht’s zum Trailer!

Brüche und Veränderungen sind fester Bestandteil unseres Lebens. Manche sind schleichend und wir bemerken sie kaum. Andere sind kraftvoll, sogar beängstigend. Vor allem der elementare Umbruch vom Kind zum jungen Erwachsenen bringt viele Ordnungen durcheinander und lässt die Welt zeitweilig aus den Fugen geraten.

In einem assoziativen Spiel und in direktem Kontakt mit dem Publikum loten Cornelia Kupferschmid und David Fischer Chaos und Impulsivität, Stillstand und Ausbruch auf spielerisch leichte Weise aus. Sie kombinieren immer wieder überraschend und aufs Neue Rohmaterialien und Text mit ihren Körpern und kreieren damit (Raum)Bilder und Situationen, die nicht nur auf der Ebene des Verstandes, sondern tief aus dem Bauch erfahrbar sind. Die Zukunft, die uns erwartet, steht noch nicht fest. Aber jede Erfahrung, die wir jetzt machen, gibt uns eine neue Grundlage.

Fetter Fisch möchte mit der Produktion UmBruch Mut machen zu Orientierungslosigkeit in Zeiten großer Veränderungen. Denn genau dann ist das Leben mit besonderer Intensität spürbar.

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CAST
Regie: Silvia Andringa /  Schauspiel: David Fischer / Cornelia Kupferschmid / Theaterpädagogik: Christine Köck / Ausstattung: Laura- Mareen Lagemann / Musik: Dominik Symann / Produktionsleitung: Martina Bruns / Choreographische Beratung: Julia Mota Carvalho / Management: Susanne Berthold / Fotos: Thorsten Ahrendt, Franz Kammer

Gefördert und unterstützt von: Kulturamt der Stadt Münster, Bezirksregierung Münster, Landesbüro Freie Kultur NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Gesellschaft der Musik-und Theaterfreunde Münster e.V., Buchhandlung “Die Schatzinsel”, Realschule im Kreuzviertel, Freiherrlich von Kettelersche Verwaltung

 

MATERIAL

 

PRESSE über UmBruch

Isabell Steinböck (Westfälische Nachrichten): UmBruch – Westfälische Nachrichten / Was diese beiden jugendlich anmutenden Figuren auch tun: es ist laut, unberechenbar und riskant.”

Gabi Gies (NRZ): UmBruch-Westwind Festival 2017 / “Selten hat Jugendtheater das Thema Pubertät so sensibel, so sinnlich und gleichzeitig so ehrlich und respektvoll aufbereitet, wie es das Münsteraner Theater in seinem Stück macht. (…) Viel Applaus gab es dafür von vielen sichtlich faszinierten Schülern. „Das war so außergewöhnlich“, sagte eine Siebtklässlerin im Nachgespräch. „Habt den Mut, zu entdecken, was kommt“, gab Cornelia Kuperschmied ihrem Publikum mit auf den Nachhauseweg.”

Anne Rolvering: UmBruch – Vreden  / “Die ganze Skala der Gefühle, von Freude über Wut bis zu Angst und Mut, drücken die beiden Schauspieler mit Worten, Gesten und ihrem beeindruckenden Spiel aus.”

Jurybegründung Westwind-Festival 2017:  “Bauholz, Schaumstoffrollen und Noppenfolie. Ein Umbau? Eine Werkstatt? “Findet mich das Glück?” steht an der Wand. Ein Glücksgriff sind die Performer Cornelia Kupferschmid und David Fischer. Sehr authentisch zeigen sie, zum Glück ohne dabei Jugendliche zu imitieren, was es bedeutet, auf der Suche nach sich selbst zu sein. Sie spielen die Klaviatur der Gefühlsskala rauf und runter, wild, zärtlich, risikofreudig. Unter der Regie von Silvia Andringa gelingt eine feinfühlige Performance, die Mut macht, sich auf das Abenteuer Pubertät einzulassen. Der performative Charakter und das Spiel mit den unterschiedlichen Materialien setzen Assoziationsketten frei, lassen beim Zuschauen der eigenen Phantasie, den eigenen Gefühlen viel freien Raum. Das setzt sorgfältige Recherchearbeit voraus. UmBruch gelingt es auf bemerkenswerte Weise, sein Zielpublikum zu erreichen und lässt zuschauende Erwachsene mehr Verständnis aufbringen für unberechenbares Verhalten bei einschneidenden Lebensveränderungen.” 

 

TEAM

Cornelia Kupferschmid, Spielerin, künstlerische Leitung
studierte Germanistik und Romanistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, im Anschluss daran Schauspiel an der  Freiburger Schauspielschule. Von 1998 bis 2002 spielte sie als festes Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Münster und arbeitet seitdem als freischaffende Schauspielerin. Neben unterschiedlichsten Gastengagements an festen Häusern, der Mitarbeit an freien Produktionen in Deutschland und den Niederlanden, Gastspielreisen in Deutschland, der Schweiz und Argentinien und dem Mitwirken bei diversen Filmproduktionen, gründete sie gemeinsam mit Heike Kortenkamp und Jan Sturmius Becker 2006 das Performancekollektiv Fetter Fisch, von dem sie seit 2015 alleinige künstlerische Leitung ist. Mit „Fetter Fisch“ ist sie erfolgreich national wie international unterwegs. Auftritte bei renommierten Festivals (favoriten 08, Theaterzwang; Kaleidoskop; Spielarten; Kindertheater des Monats; Halbstark) wie die von der Bundeskulturstiftung geförderte Zusammenarbeit mit dem Theater Münster über zwei Jahre („Doppelpass“), bezeugen die Qualität ihrer Theaterarbeit.

Silvia Andringa, Regie
wohnt und arbeitet als freiberufliche Theatermacherin in Amsterdam. Seit 2014 produziert sie Vorstellungen unter ihrem eigenem Label De Jonge Republiek. Andringa inszeniert als Gastregisseurin Vorstellungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an unterschiedlichen Theaterhäusern und für verschiedene Theatergruppen: u.a. Theaterhaus Ensemble – Frankfurt, Teatro KadaKen – Curaçao, Tryater – Leeuwarden, Junges Theater Münster & Fetter Fisch – Münster, Pupentheater Gnaffel – Zwolle.  Andringa arbeitet außerdem als Coach und Theaterdozentin für junge Theaterkünstler und Gruppen und unterrichtet Regie & Schauspiel. Seit 2010 ist Silvia Andringa die künstlerische Leiterin des internationalen Theaterfestivals Halbstark in Münster. Das Festival richtet sich vornehmlich an die Altersgruppe der 9 bis 13-jährigen und stellt u. a. die Zusammenarbeit von Kindern und Künstlern in den Fokus. Andringas Vorstellungen zeichnen sich durch präzise Detailarbeit und den feinfühligen, fantasievollen Umgang mit Form und Inhalt aus. Junge Menschen stehen oft im Mittelpunkt der Inszenierungen, wobei die Vorstellungen sowohl Kinder, als auch Erwachsene begeistern. Andringa beteiligt sich seit 2000 aktiv an Projekten und Initiativen, die die künstlerische Qualität von Kinder- und Jugendtheater international fördern. Ihre Vorstellung Stein auf Stein am Theaterhaus Ensemble Frankfurt bekam den Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis Karfunkel 2012. In der Spielzeit 1999/ 2000 gewann Silvia Andringa mit der Schulklassenvorstellung Medusa van Bouke Oldenhof, den Hans Snoekprijs für die wichtigste Kinder- und Jugendtheaterproduktion der Saisons. Medusa wurde 2001 für den 1000 Watt Preis nominiert. Mehrere Projekte, Texte und Konzepte von Andringa wurden nominiert und stehen auf den aktuellen Spielplänen verschiedener Theater.

David Fischer, Spieler
Nach seiner Schauspielausbildung in München spielte David Fischer an Städtischen Theatern in Tübingen, Wilhelmshaven und Berlin. Er entwickelte mit dem Serapionstheater ein Stück für die Wiener Festwochen, arbeitete mit dem Ensemble neubau und dem Atonaltheater. Seit vielen Jahren kann man ihn in zahlreichen Produktionen des Bonner fringe-ensembles im In-und Ausland sehen. Außerdem war er zehn Jahre lang Mitglied der Company des französischen Choreografen Jerome Bel für das Tanzstück „The Show Must Go On“.

Christine Köck, Theaterpädagogik
ist Jahrgang 1985 und studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. Während ihres Studiums absolvierte sie eine Ausbildung zur Theaterpädagogin bei der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater NRW. Von 2007 bis 2015 war sie Theaterpädagogin am Kinder- und Jugendtheater Dortmund. 2012 gewann sie zusammen mit Rieke Spindeldreher den dm-Autorenpreis mit dem Klassenzimmerstück „Gespenstermädchen“. Seit 2013 ist sie Trainerin für den „Kompetenznachweis Kultur“. Momentan befindet sie sich bis Mai 2016 in einer Weiterbildung zur systemisch-integrativen Sozialtherapeutin. Außerdem häkelt sie.

Laura Mareen Lagemann, Bildende Künstlerin
studiert seit 2010 an der Kunstakademie Münster, seit 2011 in der Bildhauerklasse von Professor Henk Visch und wurde 2013 zu seiner Meisterschülerin ernannt. Zusätzlich arbeitet sie seit 2014 als seine Tutorin. Seit 2012 unterstützt Lagemann ihre Professorin und Dipl.-Kulturpädagogin Antje Dalbkermeyer im Projekt „Ästhetisches Lernen im Akademie-Wartburg-Projekt“. In diesem Projekt, das Hochschulstudium und Grundschulpraxis verbindet, entwickeln KunststudentInnen mit Grundschulkindern künstlerisch, performative Handlungen. Außerdem arbeitet sie im Westfälischen Kunstverein im Bereich Ausstellungsaufbau- und Abbau sowie am LWL Museum für Kunst und Kultur als freie Mitarbeiterin in der Kunstvermittlung. Sie konzipiert eigene Workshops für SchülerInnen, zuletzt mit dem Titel „Ein Mensch ist ein Stuhl ist ein Mensch ist ein Stuhl…“ in Verbindung mit der Sonderausstellung „das Nackte Leben“. Die Workshops bezogen sich auf die ausgestellten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts in London und entwickeln sich anschließend in den Ateliers zu eigenen, körper- und materialbezogenen Performances und Installationen. Parallel dazu arbeitet sie selbst künstlerisch und realisiert zahlreiche Ausstellungen, mitunter autonom organisierte Projekte in Offspaces. Lagemann arbeitet zumeist raumbezogen, installativ und performativ und realisiert dazu dokumentarische Videoarbeiten. In ihrer ersten Ausstellung 2012, der Förderpreisausstellung der Freunde der Kunstakademie Münster in der Kunsthalle, gewann sie den Förderpreis. Es folgten von 2013-2015 unter anderem Gruppenausstellungen in Beijing (CH) in Montepulciano (I), Paris, Leipzig, Berlin, Münster, Gravenhorst, außerdem Kulturfestival- und Theaterfestival-Beiträge. Sie erhielt ein Stipendium für Montepulciano und ein Projektstipendium für den Sommercampus Kalbe. Zuletzt erhielt sie für eine Rauminstallation im Rahmen des Altonale Festivals in Hamburg den 2. Platz des Altonaler Kunstpreises sowie den Publikumspreis.

Dominik Symann, Musik
Dominik Symann begann seine musikalische Laufbahn bereits im Alter von 10 Jahren mit den ersten Unterrichtsstunden am Klavier, die Gitarre folgte und damit die Gründung seiner ersten Band. Von der Faszination Tontechnik gepackt, studierte er von 2007 bis 2011 am Konservatorium in Enschede (NL) Media Music und absolvierte ein 3-Monatiges Praktikum im Tonstudio „Maui Recording“ auf Hawaii . Dort arbeitete er u.A. mit Künstlern wie Mick Fleetwood und Rick Vito. Nach dem Bachelor of Music und einem kurzen Abstecher in das Fach Musikwissenschaften machte er 2013 an der Musikhochschule Münster seinen Master im Bereich „Keyboards & Music Production“. Neben unterschiedlichsten Bandprojekten mit regelmäßigen Liveauftritten und dem Support von internationalen Künstlern, machte sich Symann mit seinem eigenen Tonstudio „Kalawa Recording“ in Verl selbstständig. Eigene Produktionen wie etwa der elektronische Song „Hibernum“ – eine Kollaboration mit einer Violinistin – haben auf Youtube über eine halbe Million Aufrufe. Bisher produzierte er Alben und Songs mit über 20 Bands und Künstlern verschiedenster Stilrichtungen und spielte selber weit über 100 Konzerte.

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